Tarifvertrag ngg altersteilzeit

Aufgrund der Art der Schwarzarbeit liegen keine Zahlen zu ihren Abmessungen vor. Schwarzarbeit ist jedoch sowohl für die DEHOGA als auch für die NGG ein Anliegen. In einer gemeinsamen Broschüre beklagen sie, dass Schwarzarbeit zu Wettbewerbsverzerrungen führt, dass sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze bedroht sind und dass Sozialversicherungsträger und Steuerbehörden Milliardenanbußen erleiden. Darüber hinaus sind Nichterwerbstätige unzureichend gegen Krankheit, Arbeitslosigkeit und Alter versichert. Arbeitgeber und Gewerkschaften haben jedoch unterschiedliche Auffassungen darüber, wie schwarz-wie schwarz-wie man gegen Schwarzarbeit vorgehen kann. Während die DEHOGA auf die erhöhung der finanziellen Belastungen für Arbeitgeber als potenzielle Anreize für den Einsatz von Schwarzarbeit verweist und alle Vorschläge für einen gesetzlichen Mindestlohn ablehnt, betont die NGG, dass die Einführung eines solchen Mindestlohns im Gegenteil dazu beitragen würde, schwarz auferwerbstätige Erwerbstätigkeit zu bekämpfen, da es dann klare Mindeststandards für die Bezahlung in der Branche gäbe und es einfacher wäre, diese Regelungen durchzusetzen. Die Zahl der Lehrstellen in der Branche ging 2009 weiter zurück und erreichte mit 96.000 Ausbildungsstellen einen neuen Niedrigen. Viele Betriebe finden keine Lehrlinge, die freie Stellen besetzen, was zum Teil damit zu tun hat, dass die Zahl der Schulabgänger in Deutschland insgesamt zurückgeht. Die Abbrecherquote der Lehrlinge ist überdurchschnittlich hoch. Laut NGG hat dies damit zu tun, dass die Branche nicht für einen angemessenen Wettbewerb um Auszubildende qualifiziert ist.

Die DEHOGA betont ihr Engagement für qualifizierte Ausbildung in der Branche als Schlüssel zur Fachkräftebindung. Der Arbeitgeberverband weist darauf hin, dass die Anpassung an die spezifischen Arbeitszeiten und den Stress in der Industrie einen notwendigen Teil einer angemessenen beruflichen Ausbildung darstellt, verurteilt jedoch, dass einige Arbeitgeber Lehrlinge als billige Arbeitskräfte missbrauchen. Zwischen der NGG und den regionalen Organisationen der DEHOGA werden Tarifverträge auf sektoraler Ebene geschlossen. In 10 der 18 regionalen Organisationen der DEHOGA ist ein sogenannter OT-Status erlaubt. Der sogenannte OT-Mitgliedschaftsstatus bedeutet, dass Arbeitgeber Mitglieder der Regionalorganisation deHOGA sein können, ohne eine verbindliche Verpflichtung zu den abgeschlossenen Tarifverträgen zu haben (OT ist das Akronym für Ohne Tarifbindung). In der Gastronomie schließen NGG und BdS sektorale Vereinbarungen auf nationaler Ebene ab. iii) Arbeitgeberverbände, die an branchenbezogenen Tarifverhandlungen beteiligt sind * Nur Tarifverträge, die wiederholt ausgehandelt werden. Zuständigkeit für die branchenbezogenen Mehrarbeitgeber-Tarifverträge Es ist die Praxis der Verlängerung von Tarifverträgen (Manteltarifverträge), die von NGG und DEHOGA auf Bundeslaender-Ebene abgeschlossen werden.

Seit Januar 2011 wurden sechs auf Länderebene geschlossene Tarifverträge und ein regionaler Tarifvertrag zur Altersversorgung verlängert.

9 months ago